Geschichte

Andreas Wagner bei der Arbeit 1927

Andreas Wagner bei der Arbeit 1927

Nach dem frühen Tod von L. Stoiber heiratete dessen
Witwe Anna den aus Kopfsberg stammenden Bauernsohn
Andreas Wagner, der 1913 die Meisterprüfung im Schreinerhand absolviert.

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Als das Anwesen Haus Nummer 17 in Vornbach Franziska Hönigdobler übergeben wird, beginnt die Geschichte der Schreinerei Wagner: Ihre Tochter Anna und deren Bräutigam Ludwig Stoiber wandeln die Bäckerei mit landwirtschaftlichem Anwesen in eine Tischler-Werkstatt um. Der „grossjährige Schreinermeister in Vornbach“ gründet die Firma 1899.
Nach dem frühen Tod  Ludwig Stoibers heiratet dessen Witwe Anna den Bauerssohn Andreas Wagner aus dem Nachbarort Kopfsberg. Er übernimmt die Schreinerei, erweitert sie. Unter anderem aus dem Verkaufserlöß seiner beiden Kühe erwirbt Andreas Wagner die erste Hobelmaschine für die Schreinerei. Außerdem erhält er Dank seiner Dienste um die Gründung der Schreiner-Innung Passau-Land, der er viele Jahre vorsteht, den Titel des Gewerberats. Nach dem Bau des ersten Werkstattgebäudes 1951 verstirbt der Schreinermeister nach langer Krankheit.
Sohn Andreas (geboren 1930) übernimmt. Dieser konstruiert im Eigenbau Maschinen wie Kreissäge, Bandschleifmaschine und Fräsmaschine. Mit denen stellt die Schreinerei neben Fenstern und Türen vor allem Särge, Kleiderbügel sowie Knöpfe aus Hirschgeweih her.
Zugunsten des Möbelbaues wird die Bauschreinerei Anfang der 70er Jahre eingestellt. Das niederbayerische Bäderdreieck Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach floriert – Andreas Wagner erkennt seine Chance: Durch die Entwicklung des Schrankklappbettsystems „Bettlift 2000“ gelingt es ihm, viele Aufträge für die Einrichtung von Gästezimmern zu ergattern. Die Schrankbetten bilden zwei Jahrzehnte lang den Schwerpunkt der Produktion und stellen die Weichen für einen weiteren Ausbau der Firma.
Ab 1985 erweitert der Sohn des Inhaber, ebenfalls Andreas Wagner (geboren 1958), das Angebot: Badmöbel gehören zum Sortiment der Schreinerei. Weitere Vergrößerungen und Anbauten heben den festen Mitarbeiterstamm schließlich auf 25.
Vier Jahre später kommt Andreas Wagner (geboren 1989) zur Welt – es wäre die vierte Generation. Der Verkauf der beiden Kühe hat sich aber auch jetzt schon gelohnt.

1899 – heute : Ein Spaziergang durch über 100 Jahre Firmengeschichte

Firmenlogo Möbelmanufaktur Wagner

Firmenlogo Möbelmanufaktur Wagner

  • 2010 – Die Firma wird in die Möbelmanufaktur Wagner umgetauft
  • 2007 – Neue Maschinen für die Produktion
  • seit 2003 – „Kultur in der Werkstatt“: In den Werkstatträumen finden kulturelle Veranstaltungen statt und ziehen auf Anhieb über 100 Besucher an. Die Veranstaltungsreihe wird als fester Bestandteil in die Jahresplanung aufgenommen.
  • 2002 – Betriebsübernahme durch Andreas Wagner (geboren 1958). Messebeteiligung auf der Heim- und Handwerk München sowie auf der IHM München werden regelmässig.
  • 2001 – Produkterweiterung: Die Produktpalette wird um das Gleit- und
  • Schiebetürsystem „RAUMPLUS“ erweitert.
  • 1999 – 100 Jahre Schreinerei Wagner: Mit einem 4-tägigen
    100 Jahre Jubiläum 1999

    100jähriges Firmenjubiläum 1999

    bunten Festprogramm, darunter einer Ausstellung „Kunst und Holz“, wird das 100jährige Firmengründungsjubiläum begangen. Politik-Prominenz wie der heutige Staatssekretär Franz Mayer, die Bürgermeisterin der Stadt Passau Dagmar Plenk, der Landrat des Landkreises Passau Hannes Dorfner sowie Handwerkskammerpräsident Franz Prebeck gratulieren an einem Festabend zum Firmengeburtstag.

  • 1999 – Das Händlernetz für Badezimmermöbel wird auf ganz Bayern (Schwerpunkt München) und Österreich ausgebaut.
  • 1992 – Eröffnung der ständigen Hausausstellung. Der feste Mitarbeiterstamm beträgt 25 Angestellte und Arbeiter.

    Inbetriebnahme der ersten computergesteuerten Maschinen 1990

    Inbetriebnahme der ersten computergesteuerten Maschinen 1990

  • 1985-1990 – Einführung neuer Fertigungstechnologien: Andreas Wagner junior (geboren 1958) weitet die Produktion auf Badezimmermöbel aus. Die EDV hält Einzug in die gesamte Auftragsbearbeitung. Ein computergesteuertes Bearbeitungszentrum wird angeschafft.
  • 1975  Erste überregionale Messebeteiligung bei der Internationalen Handwerksmesse in München. Es folgen Messebeteiligungen in Passsau, Nürnberg und Wien.

    Erweiterung Schreinerei 1973

    Erweiterung der Schreinerei 1973

  • 1973 – Betriebserweiterung durch neue Produktionshallen
  • 1965-1970 – „Bettlift 2000“
  • 1952-1965 Das Werkstattgebäude wird durch laufende Anbauten vergrößert. Der Produktionsschwerpunkt liegt auf dem Sektor der Bauschreinerei.
  • 1951 – Errichtung des ersten Werkstattgebäudes

    Erstes Werkstattgebäude 1951 Schreinerei Wagner

    Erstes Werkstattgebäude 1951

  • Gewerberat Andreas Wagner stirbt. Sohn Andreas (geb. 1930) übernimmt den Betrieb
  • 1927/28 – Ernennung zum Gewerberat
  • 1907 – Betriebsübernahme durch Andreas Wagner
  • 1899 – Firmengründung